Firmenjubiläen

Stephan Ambaum: 15 Jahre im fairhaus

 
„Es ist immer wieder spannend …“

Im Januar feierte Stephan Ambaum sein 15. Jubiläum als fairhaus-Mitarbeiter. Angefangen hat er im Januar 2006 als Lagerleiter auf der Ellerkirchstraße. Der gelernte Raumaustatter arbeitete davor einige Jahre in einem Unternehmen, danach war er drei Jahre bei einem bekannten Düsseldorfer Bildungsträger für die Polsterei verantwortlich. „Dort haben wir gebrauchte Möbel neu bezogen und weiterverkauft“, erklärt er.

Die fairhäuser kennt er von Grund auf: 2006 befanden sich der Laden und das Lager für Möbel noch auf der Ellerkirchstraße. Das Zentrallager war noch in Neuss in einem Industriegebiet. Er erinnert sich mit Humor an die Umstände dort: „Eine Heizung gab es nicht und der Aufzug blieb ständig stecken“. Neben dem Möbelladen existierten nur die zwei Filialen in Bilk und in Reisholz – heute zählt das fairhaus sieben Filialen.

Ein besonderes Ereignis für ihn war der Umzug des Möbelverkaufs auf die Fichtenstraße im Jahr 2011. Organisiert hatte er ihn weitgehend selbst. Dass er im Möbelverkauf die Leitung übernehmen durfte, war eine Aufgabe, an die er sich gerne erinnert. „Der Umzug zur Fichtenstraße bedeutete eine spürbare Veränderung, vor allen Dingen durch die später erfolgte Erweiterung der Verkaufsfläche. Dadurch wurden wir als Möbelanbieter erst richtig wahrgenommen“, urteilt er heute. Die Entwicklung der Möbelabteilung in den letzten Jahren war für ihn ein Erfolgserlebnis. Gemacht hat Stephan Ambaum damals übrigens fast alles: Möbel ausgeliefert, begutachtet und abgeholt und …

Herausragend war die Eröffnung neuer Filialen. „Es ist immer wieder spannend neue Filialen aufzubauen und den Ausbau zu begleiten“, sagt er. Da ist ihm die Flüchtlingskrise 2015 in guter Erinnerung. „Das bleibt eine einmalige Erfahrung, als diese Menschen Wohnungen beziehen konnten und jeden Morgen 20 bis 30 Personen, die Möbel brauchten, vor dem Verkauf standen.“ Der Aufwand für die Warenbeschaffung war enorm. „Dass die fairhaus-Mitarbeiter das damals in einer solchen Menge gestemmt haben, erstaunt mich heute noch“, so Ambaum.

Wo sieht er die Herausforderungen für die fairhäuser? Er hat klare Vorstellungen: „Wir müssen uns der Zeit anpassen und dem jeweiligen Design. Wir müssen zukunftsfähig sein und dürfen nicht stehen bleiben, die sozialen Medien müssen wir noch mehr nutzen als bisher. Er bringt es auf den Nenner: „Nicht verwalten, sondern gestalten“.

Heike Beyer ist 20 Jahre bei der renatec

 
Sehr guter Zusammenhalt

Seit 20 Jahren arbeitet Heike Beyer am Empfang der renatec. Im Haus kennt sie jeder. Am 25. Januar ehrte sie Geschäftsführer Frank Bente für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit. „Ich spreche Ihnen Dank aus für die letzten 20 Jahre Einsatz als zentrale Frontfrau. Sie sind für viele Menschen im Haus ein Anlaufpunkt und der erste Ansprechpartner“, so Frank Bente. Bei Heike Beyer gilt das oft nicht allein für das Geschäftliche. Viele Mitarbeiter und Teilnehmer vertrauen ihr, da wechselt auch mancher persönliche Satz über den Tresen.

„In der langen Zeit habe ich an dieser Stelle viele Maßnahmen, Teilnehmer und Kolleg*innen erlebt. Und viele von ihnen habe ich als äußerst nett und freundlich in Erinnerung.“ Aus den erlebten Anekdoten am Empfang könnte sie ein Buch schreiben, sagt sie.

Was gefällt ihr an der renatec? „Ich finde es hier gut, viel freier und weniger kontrolliert als ich das davor erlebt habe“. Sie mag den guten Zusammenhalt der Kolleginnen und Kollegen. In sehr positiver Erinnerung hat Heike Beyer Ereignisse wie das Sommerfest 2019 oder die Weihnachtsfeiern der renatec, die besonderen sozialen Ereignisse im Unternehmen.

Die gelernte Bürokauffrau arbeitete direkt nach der Ausbildung bei einem Hersteller grafischer Geräte. Danach bei einem Düsseldorfer Unternehmen für Baubeschläge, auch dort war sie an der Zentrale. Heike Beyer wohnt in Eller „um die Ecke“ wie sie sagt. „Ich hatte mich damals riesig gefreut, dass ich die Stelle bekommen habe. Ich fahre nur wenige Minuten mit dem Fahrrad, es ist ein Traum.“

Was würde sie an ihrer Arbeit ändern? Gelegentlich wünscht sie sich einen Raum, in den sie sich zurückziehen kann. Und neben einer moderneren Arbeitsausrüstung wünscht sie sich von manchen Änderungen im Unternehmen früher als bisher zu erfahren.